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Zur Geschichte und Umgebung
des Jagd-Schlosses
Schloss
Lelkendorf gehört zu den ältesten Herrensitzen
in Mecklenburg
und war von 1225 bis 1945 als Lehnsgut immer im Besitz der
Familie von Levetzow.
Die
Grundmauern des Schlosses stammen aus dem Jahre 1225. Aus dieser
Zeit sind noch drei Tonnengewölbe im Keller erhalten. Das Schloß
wurde im Dreißigjährigen Krieg von Wallensteins Truppen 1629
niedergebrannt. Kurze Zeit später wurde es im Renaissancestil
neu errichtet und dabei um einen nicht unterkellerten Teil erweitert.
Im
Jahre 1898 wurde das Gebäude völlig neu, im damals modischen
Tudorstil, von den Architekten Schultze-Naumburg umgestaltet.
Das Schloß erhielt einen Turm und die Eingangshalle wurde um
einen Vorbau, ausgestaltet im Sezessionsstil, durch den Architekten
Korf erweitert. Die Mischung dreier Baustile gibt dem Schloß
seinen einzigartigen Charme.
Schloß
Lelkendorf liegt auf einem Hügel am nördlichen Rand der
Mecklenburgischen Schweiz. Von dort genießt man einen wunderschönen
Blick bis zum Kummerower See. Die nächst größeren Orte sind Neukalen,
Dargun, Gnoien und Teterow mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und
kulturellen Angeboten.
Der
Landschaftspark grenzt direkt an das 400 ha große Eigenjagdgebiet "Teerborn".
In
der wunderschönen hügeligen Landschaft liegt das Feld-Wiesen-Revier
am Rande des Lelkendorfer Waldes.
Im
Waldrand stehen die Sitze mit wunderbarem Blick auf die Landschaft
und reichlich Anblick auf Damwild, Rehwild und Sauen.
Über
den Peeneweg erreichen Sie das Revier in den reizvollen Flußniederungen
der Peene, mit seinen seltenen und zahlreichen Wildarten. Mit
einigem Glück können Sie Kraniche, Graureiher, Schrei-,
See- und Fischadler, Biber, Fischotter sowie auch Füchse,
Rehe und Wildschweine beobachten.
Hier
wird jeder Jagdtag zu einem Erlebnis, auch wenn Diana Ihnen einmal
nicht hold ist.
Weidmanns Heil!
Familie
von Levetzow
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